Badische Zeitung

Badische Zeitung 15. 9. 2015

Der Anteil der Schweizer Patienten in der Klinik beträgt laut Kautz immerhin rund 30 Prozent. 

Darunter sind viele Bluthochdruck-Patienten, aber auch Diabetiker, Rheumatiker und Allergiker. Patienten aus der Schweiz hatte die Klinik-Zimmermann schon immer, und anfangs war deren Prozentsatz noch höher, berichtet Katz. 

Die Schweizer Patienten kommen generell ins Haus, weil eine Behandlung in Deutschland preisgünstiger aber deshalb nicht schlechter ist als im Nachbarland. Es sind durchweg Privatpatienten – mit unterschiedlicher Erstattung. 

Die Aufenthaltsdauer beträgt rund zehn Tage. Wünschenswert, so Kautz, wären aber 14 Tage. Der Verwaltungsleiter spricht aber auch von einer hohen Zufriedenheit bei den Patienten.

Laut Kautz hat sich der Zweig der Schweizer Patienten insgesamt gut entwickelt. Es könnte aber noch besser sein. Denn der Anteil der Schweizer Patienten ist für das Haus überlebenswichtig. 

Hinzu kommt, dass das Haus ihm zufolge stark auf den Klinikchef Dr. Zimmermann zugeschnitten ist. Stets dann, wenn Zimmermann gerade einen Vortrag in der Schweiz gehalten habe, komme ein Schub Patienten von dort. 

Dr. Zimmermann ist laut Kautz das "Zugpferd" der Klinik, nicht nur bei Vorträgen, sondern auch im Klinikalltag in Badenweiler. Die Patienten wollen ihn vor Ort sehen, so Kautz. Solange Dr. Zimmermann im Haus ist, sieht Kautz optimistisch in die Zukunft der Klinik.
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